Geräte- und plattformunterstützung
Dieser Artikel erläutert im Detail die von der Flächenbildverfolgungsfunktion unterstützten Geräte, Betriebssysteme, Hardwareanforderungen sowie die relevante Unterstützung bei der kombinierten Verwendung mit Bewegungsverfolgung und benutzerdefinierter Kamera. Er soll Entwicklern helfen, die Projektdurchführbarkeit zu bewerten und die Software- und Hardwareumgebung vorzubereiten.
Unterstützte geräte und plattformen
EasyAR Sense bietet als plattformübergreifendes AR-SDK breite Betriebssystem- und Hardwareunterstützung für die Flächenbildverfolgungsfunktion.
Betriebssystem- und versionsanforderungen
| Gerätetyp | Betriebssystemversion | Hinweise |
|---|---|---|
| PC | • Windows 7 und höher • macOS Catalina 10.15 und höher |
Windows N/KN-Versionen benötigen Media Feature Pack für die Kameranutzung |
| Smartphone/Tablet | • Android 5.0 und höher • iOS 12.0 und höher |
Einschließlich HarmonyOS 1.x-4.x |
| XR-Headset | • Android • visionOS 2.0 und höher |
Detaillierte unterstützte Geräte und Systemanforderungen siehe: Headset-Unterstützung |
Unterstützte CPU-architekturen
| Betriebssystem | Unterstützte CPU-architekturen |
|---|---|
| Windows | x86, x86_64 |
| macOS | x86_64, arm64 (Apple Silicon) |
| Android | armv7a, arm64-v8a |
| iOS | arm64 |
Hardwareanforderungen
Die Flächenbildverfolgungsfunktion erfordert eine Kamera, es gibt keine zusätzlichen Sensoranforderungen. Im Vergleich zu anderen AR-Funktionen (wie Oberflächenverfolgung) hat diese Funktion geringere Hardwareabhängigkeiten und ist für nahezu alle Geräte geeignet.
Kompatibilitätshinweise
- Zukünftige Android/iOS-versionen
Da EasyAR Sense nicht auf zahlreiche System-APIs angewiesen ist, werden neu veröffentlichte Android/iOS-Versionen in der Regel sofort unterstützt. - 64-Bit-architekturvoraussetzung
Seit 2019 verlangt der Google Play Store, dass neu eingereichte Apps 64-Bit unterstützen; führende chinesische App Stores setzen dies ebenfalls durch. EasyAR bietet Binärdateien fürarmv7aundarm64-v8a.
Geräteunterstützung für bewegungsfusion
Bewegungsfusion (Motion Fusion) kombiniert Flächenbildverfolgung mit der gerätebasierten Bewegungsverfolgung, um die Tracking-Stabilität zu erhöhen oder komplexere AR-Interaktionen zu ermöglichen. Obwohl die Flächenbildverfolgung selbst keine Bewegungssensoren erfordert, müssen für die Aktivierung der Bewegungsfusion folgende Bedingungen erfüllt sein:
Hardwareanforderungen für bewegungsfusion
- Erforderliche sensoren: Beschleunigungsmesser und Gyroskop
- Anwendungsfall: Aufrechterhaltung der Pose-Persistenz virtueller Objekte durch Nutzung von Gerätebewegungsdaten, wenn das Zielbild aus dem aktuellen Kamerabildfeld verschwindet, um stabileres, kontinuierliches Tracking zu ermöglichen
Plattformunterstützung
- iOS: Geräte mit ARKit-Unterstützung.
- Android: Geräte mit ARCore/AR Engine/EasyAR Motion Tracker-Unterstützung.
- Windows/macOS: Typischerweise keine eingebauten Sensoren, erfordern externe Geräte oder Verzicht auf Bewegungsfusion.
Tipp
Für von EasyAR unterstützte XR-Headset-Geräte ist Bewegungsfusion nativ unterstützt.
Wichtige hinweise
- Flächenbildverfolgung und Bewegungsfusion können unabhängig voneinander genutzt werden. Für reine Bilderkennung sind keine zusätzlichen Sensoren erforderlich.
- Eine Liste spezifischer Modelle und Leistungsanforderungen für Bewegungsfusion finden Sie unter: Bewegungsverfolgung unterstützte Modelle.
Unterstützung für benutzerdefinierte kameras
In speziellen Szenarien (z.B. spezifische Auflösungs-/Bildratenanforderungen, Integration externer Videostreams) benötigen Entwickler möglicherweise eine benutzerdefinierte Kamera. EasyARs Flächenbildverfolgungsfunktion unterstützt die Kombination mit benutzerdefinierten Kameras.
Sie können sich über benutzerdefinierte Kameras unter Benutzerdefinierte Kamera informieren. Derzeit unterstützen wir die Integration benutzerdefinierter Kameras auf Unity- und nativen Plattformen.
Implementierungsmethoden und hinweise
Für unterschiedliche Plattformen bieten wir entsprechende Fachseiten.
Beachten Sie bei der Verwendung benutzerdefinierter Kameras folgende wichtige Einschränkungen:
- Die benutzerdefinierte Kamera muss sicherstellen, dass das Bildformat (z.B. YUV/RGB) mit den EasyAR-Eingabeanforderungen übereinstimmt.
- Sie erhöht die Entwicklungskomplexität und kann die Leistung beeinträchtigen; empfohlen nur, wenn Standardlösungen unzureichend sind.
- Sie müssen die Kamera-Berechtigungen, Lebenszyklusverwaltung und Bildsynchronisierung selbst handhaben.
Empfohlene vorgehensweisen
Die Flächenbildverfolgungsfunktion hat relativ geringe Hardware- und Plattformanforderungen und benötigt nur eine Kamera, was sie für die meisten mobilen Geräte und Desktopsysteme geeignet macht. Entwickler sollten die 64-Bit-Packaging-Richtlinien für Android beachten und bei Bedarf an Bewegungsfusion die Geräteunterstützung prüfen. Benutzerdefinierte Kameras sind möglich, werden jedoch nur empfohlen, wenn Standardlösungen die Anforderungen nicht erfüllen können.